Brüsselfahrt 2017 - Oberstufe

Fit für’s Abi – Studienfahrt nach Brüssel

Am 24. Januar 2017, einem Dienstag, traf sich unser Sowi-Grundkurs um 7:30 Uhr an der Schule ein. Die Erwartungen waren hoch, die Eltern standen zum Winken parat.
Mit einer dezenten Verspätung traf auch unsere Busfahrerin Andrea ein und schaffte es, um circa 8:30 Uhr abzufahren.
Nach einer vierstündigen Fahrt kamen wir ins Brüssel an und wurden dort von Corinna Radermacher, der Referentin der Europäischen Akademie, im Seminarraum des Sleep-Well-Hostels empfangen. Anschließend wurden wir zur Mittagspause entlassen.
Nach dem Mittagessen durften wir eine Stadtrundfahrt mit Roger van Buynder  genießen. Die Stadtführung, die zum Teil zu Fuß und zum Teil mit dem Bus stattfand, behandelte politische und historische Aspekte der Stadt Brüssel. Auch einige kulinarische Tipps hatte Roger parat.
Anschließend bezogen wir unsere Zimmer und konnten uns frei in Brüssel bewegen.

Der zweite Seminartag startete ab 7:30 Uhr mit dem Frühstück, welches mehr oder weniger gemeinsam stattfand.
Von 9:00 Uhr bis 12:15 Uhr hielten wir uns im Europäischen Parlament auf. Wir erhielten allgemeine Informationen über das Parlament und seine Abgeordneten von einem Referenten der Institution als Power-Point-Präsentation. Anschließend trafen wir Jens Geier, SPD-Abgeordneter des Europäischen Parlaments, welcher uns interessante Informationen über die Verfahrensweisen des Parlaments nannte. Auch diskutierten wir über den Brexit.
Nach der Mittagspause nahmen wir einen Informationstermin im Rat der Europäischen Union mit dem Thema „28 Länder – 28 Ansätze“ wahr. Es folgte eine kurze Reflexionsphase und anschließende Freizeit. Am Abend traf sich ein Großteil von uns in einer Brüsseler Studentenkneipe mit Ingo Wagner, der in Brüssel lebt und arbeitet und als Juso bei der Jugendorganisation der SPD aktiv ist.

Der dritte Seminartag startete wie üblich mit einem Frühstück.
Im Anschluss besuchten wir das Parlamentarium und beschauten dort eine mutimediale Ausstellung über die Europäische Integration. Um uns mit Siegeswillen für die Ausstellung zu motivieren, händigte uns Corinna Radermacher Fragebögen aus, die jeweils von zwei Personen in einer Museumsrallye bearbeitet wurden. Bevor wir in die Mittagspause entlassen wurden, trugen wir die Ergebnisse zusammen.
Am Nachmittag schilderte uns ein Referent die Grundlagen der EU aus Sicht der Europäischen Kommission. Es folgte eine Reflexionsphase und ein gemeinsamer Abend im Delirium, einer alteingesessenen Brüsseler Gaststätte.

Der vierte und somit letzte Seminartag begann wieder mit einem Frühstück im Hostel. Anschließend zogen wir aus den Zimmern und begaben uns zur Landesvertretung unserer Heimat NRW. Dort befassten wir uns mit dem Lobbyismus aus der Sicht des nordrhein-westfälischen Bundeslandes. Diese Informationsveranstaltung empfanden wir als die gelungenste – nicht nur wegen der Gummibärchen. Sie war adressatengerecht, interessant und abwechslungsreich gestaltet.
Anschließend fragte Corinna Radermacher nach Seminarkritik und wir evaluierten in einer Abschlussbesprechung unsere Studienfahrt.

Das Motto des Seminars war „Demokratie leben“. Auch wenn die vielen Termine teilweise anstrengend waren und viel Konzentration verlangten, waren sie vor allem informativ. Abschließend kann man sagen, dass wir alle viel über die EU gelernt haben und uns alle eine versierte Meinung über ihre Institutionen in ihrer Ganzheit bilden konnten.
(Vanessa Buthmann, Jahrgangsstufe 13)

 

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